Die Kulturstiftung Ashna, ein vertrauter Name für freiheitsliebende Iranerinnen und Iraner auf der ganzen Welt, hält seit mehr als einem Vierteljahrhundert im Herzen Münchens die Fahne von Kultur, Bewusstsein und Hoffnung hoch. Eine Institution, die sich auf die Kultur, Geschichte und die unvergängliche Identität Irans stützt und in Jahren, in denen viele in die Dunkelheit von Hoffnungslosigkeit und Enttäuschung versanken, das Licht der Aufklärung nicht erlöschen ließ. Sie war stets bemüht, Iranerinnen und Iraner um Denken, Vernunft, Freiheit und die Liebe zur Heimat zu versammeln.
Ashna ist nicht nur eine Kulturstiftung; sie ist ein Teil des kulturellen und politischen Gedächtnisses der Iraner im Exil. Ein Name, der nicht nur in Deutschland und Europa, sondern auch in vielen Ländern mit iranischen Gemeinschaften und unter Persischsprachigen für Ansehen, Vertrauen und eine glanzvolle Geschichte steht. Eine Institution, die auch heute in der ersten Reihe bei der Organisation von Versammlungen, Demonstrationen und bürgernahen Bewegungen steht, um die Stimme des gefangenen iranischen Volkes in die Welt zu tragen und Kronprinz Reza Pahlavi zu unterstützen.
Doch die Identität Ashnas reicht weit über die Gegenwart hinaus.
In den Jahren, als München Gastgeber einiger der eindrucksvollsten kulturellen Ereignisse der iranischen Gemeinschaft war, rief Ashna bleibende und außergewöhnliche Programme ins Leben, die vielen bis heute in Erinnerung geblieben sind. Eines der herausragendsten darunter war die historische Gedenkveranstaltung für den unvergessenen Fereydoun Farrokhzad im Saal des Museums Fünf Kontinente in München — ein glanzvoller Abend, an dem Persönlichkeiten wie Esmail Khoi, Iraj Janatie Ataei sowie Weggefährten, Kolleginnen und Kollegen und bedeutende Vertreterinnen und Vertreter der iranischen Kultur und Kunst gemeinsam mit uns anwesend waren, um die Erinnerung an Fereydoun lebendig zu halten.
Auch die Monatszeitschrift „Ashna“ wurde in ihren Jahren des Erscheinens zu einer bleibenden Stimme der iranischen Exilgemeinschaft; eine Publikation, die nicht nur ein Magazin war, sondern ein Forum für Denken, Kultur, Freiheitsstreben und die Bewahrung der iranischen Identität. Daneben gehörten Gesprächsprogramme mit herausragenden politischen, kulturellen und künstlerischen Persönlichkeiten sowie die Produktion von Sendungen, die über verschiedene Netzwerke und Fernsehsender in Richtung Iran ausgestrahlt wurden, zu Ashnas kontinuierlichen Bemühungen um Aufklärung und darum, den Geist von Hoffnung und Widerstand unter den Iranerinnen und Iranern lebendig zu halten.
Es ist nur natürlich, dass eine Institution mit einer solchen Geschichte, Ausstrahlung und Beliebtheit immer wieder Ziel von Angriffen, Diffamierungen und Feindseligkeiten wurde. Im Laufe dieser Jahre haben Akteure und Anhänger der Islamischen Republik wiederholt versucht, Ashna und seinen Verantwortlichen durch Druck, Drohungen, Zerstörung, Gerüchte und das Schüren von Spaltungen Schaden zuzufügen — und auch heute dauern diese Versuche an. Doch die Geschichte Ashnas ist eine Geschichte des Widerstands; denn jeder Schlag, der geführt wurde, um diese Stimme zum Schweigen zu bringen, hat nur dazu geführt, dass Ashna tiefer verwurzelt, standhafter und stärker als zuvor seinen Weg fortsetzt.
Für Millionen Iranerinnen und Iraner weltweit ist Ashna ein bekannter, angesehener und vertrauenswürdiger Name; eine Institution, der es gelungen ist, in München große Versammlungen und Veranstaltungen mit mehreren Tausend Teilnehmenden zu organisieren und Iranerinnen und Iraner trotz aller Unterschiede für ein heiliges und gemeinsames Ziel zusammenzubringen: ein freies, prosperierendes und stolzes Iran.
Ashna wird weiterhin standhaft und unbeirrt an der Seite des iranischen Volkes und seiner berechtigten Forderungen stehen; denn wir sind überzeugt, dass Iran mit der Kultur und Solidarität seiner Kinder erneut erstrahlen wird.
Schon bald wird der Termin der öffentlichen Versammlung der Kulturstiftung Ashna in München bekannt gegeben. Besuchen Sie die Ashna-Website in drei Sprachen.
Majid Rahimi
Direktor und Gründer der Kulturstiftung Ashna – München


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